IDP-WARUM ?

Warum unterstützen wir den Internationalen Tag des Friedens der UN,  am 21.September ?

Es gibt 3 Weltfriedenstage, den 1.Januar, den 1. September und den 21.September. Seit dem 1. Januar 1968 begeht weltweit die katholische Kirche aktiv einen „Weltfriedenstag“. Dies ist der 1. Januar, der Anfang des zivilen Jahres. Die Feier ist jährlich mit einer vorab veröffentlichten Weltfriedensbotschaft des Papstes verbunden, die ein konkretes Thema näher erörtert. Der Tag wird aber mancherorts, so in deutschen Gemeinden, flexibel innerhalb der ersten Wochen des Jahres begangen.

Seit Beginn der 1950er Jahre wurde in der DDR der 1. September als „Tag des Friedens“ bzw. als „Weltfriedenstag“ bezeichnet, an dem die Öffentlichkeit in Versammlungen und Kundgebungen zum Eintreten für den Weltfrieden aufgerufen wurde. In der Bundesrepublik Deutschland wird dieser Tag alljährlich als „Antikriegstag“ begangen. Er erinnert an den Beginn des 2. Weltkrieges mit dem deutschen Angriff auf Polen am 1. September 1939. Die westdeutsche Initiative für diesen Gedenktag ging vom DGB aus, der erstmals am
1. September 1957 unter dem Motto „Nie wieder Krieg“ zu Aktionen aufrief.

Die Jahresversammlungen der UN-Generalversammlung beginnen traditionell am dritten Dienstag im September. Am 21. September 1981, dem Tag der damaligen Vollversammlung, verkündete die Generalversammlung: Dieser Tag soll offiziell benannt und gefeiert werden als Weltfriedenstag (International Day of Peace) und soll genützt werden, um die Idee des Friedens sowohl innerhalb der Länder und Völker als auch zwischen ihnen zu beobachten und zu stärken. Am 30. November 1981 wurde dieser Tag in der UN-Resolution 36/67 zum „International Day of Peace“ erklärt. Er soll ein Tag des Waffenstillstands und der Gewaltlosigkeit sein.Nach einer Kampagne von Jeremy Gilley und der Peace One Day-Organisation verabschiedete die UN-Generalversammlung am 7. September 2001 einstimmig die Resolution 55/282. Nach dieser soll der Weltfriedenstag ab 2002 jedes Jahr weltweit am gleichen Tag, dem 21. September, gefeiert werden. Allerdings findet der Tag bis heute in der Öffentlichkeit relativ wenig Beachtung. Seit 2004 ruft der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) alle Kirchen dazu auf, jährlich den 21. September zu einem Internationalen Tag des Gebets für den Frieden zu machen, „als eine Möglichkeit, die Zeugniskraft der Kirchen und Glaubensgemeinschaften den vielen Kräften der weltweiten Bewegung für Frieden und Gerechtigkeit hinzu zu fügen“

Natürlich unterstützen auch wir die internationale Variante des Weltfriedenstages, denn wir glauben, dass sich nur auf dieser internationalen Ebene unsere größten gemeinsamen Probleme lösen lassen. Die Entwicklung der Menschheit zeigt außerdem ganz klar, wie wir uns im Laufe unserer Geschichte sukzessive von kleinen Familienverbänden und Stämmen zu immer größeren sozialen, wirtschaftlichen und politischen Einheiten zusammengeschlossen haben und wie kulturelle Einflüsse sich ergänzen und verschmelzen können. Wo bleibt da Platz für Nationalismus ? Eigentlich nur als Beschriftung auf dem Brett vor dem Kopf.

IDP 2015NY

Um nachhaltigen Frieden zu sichern, sind wir alle individuell und persönlich dafür verantwortlich so gewaltfrei wie möglich zu leben. Und wenn andere Menschen es nicht als ihre politische Aufgabe betrachten Frieden zu bewahren, dann ist das unsere politische Herausforderung die entsprechenden politischen Angebote zu machen. Vielleicht auch durch die Gründung einer neuen Partei, die nicht durch nationale Interessenlagen an ihre Grenzen stößt.

HRP

Kriegsdienstverweigerung halten wir für ein gutes Beispiel, wie wir individuelle Verantwortung für eine friedliche Welt übernehmen können. Leider ist dies nicht allen Menschen auf der Welt so leicht möglich wie uns in Europa. Gerade um diesen Menschen Mut zu machen an der organisierten Gewalt des Krieges nicht mehr teilzunehmen, ist es wichtig mit dem 21. September ein weltweites Zeichen zu setzen. Dafür muss der 21.September bekannter werden und in wesentlich größerem Umfang vor viel mehr Öffentlichkeit begangen werden als das bisher der Fall ist.

Auf Weltfrieden zu WARTEN ist sinnlos, Weltfrieden müssen WIR MACHEN – ALLE ZUSAMMEN. Am besten schon morgen und für immer. Weltfrieden ist ein PROAKTIVER Prozess, der terminiert und beworben werden muss. Nachhaltigen Weltfrieden erreichen wir nicht dadurch, dass wir gegen Gewalt, Krieg oder Waffen protestieren, sondern auf der rein menschlichen Ebene eines solidarischen Weltbürgertums.

Unsere Vorstellungen einer friedlichen Lebensgemeinschaft, so wie wir Sie in einer Beziehung, unserer Familie, unserer Gemeinde, unserem Land oder Staat erleben möchten, sollen endlich auf das Zusammenleben aller Menschen dieser Welt übertragen werden. Warum soll das, was seit über 50 Jahren in Europa funktioniert, nicht auch weltweit gelingen ?

Der 21. September als Weltfriedenstag der UNO soll zur Schaffung des Bewusstseins unseres Weltbürgertums dienen und helfen nationale und kulturelle Schranken abzubauen. Damit dieser Tag jedes Jahr ausreichend gefeiert werden kann, muss er so schnell wie möglich als (inter)nationaler Feiertag eingeführt werden. Feiertage sind in Deutschland Ländersache und deshalb haben wir eine Petition eingerichtet den 1. September in Berlin als Feiertag einzuführen.

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